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Krisenmanagement
Krisen treten sowohl im
Unternehmen als Ganzes als auch in dessen Teilbereichen, wie
z.B. in spezifischen Projekten, auf. Zunächst geht es darum,
die Krise zu erkennen. In Krisensituationen reichen die
gewohnten Standardverhaltensmuster und Strategien üblicherweise
nicht aus, um aus der Krise wieder herauszukommen. Ebenso sind
zumeist weder ausreichendes Fachwissen noch Ressourcen zur
Situationsbewältigung vorhanden.
Im
Wesentlichen sind drei verschiedene Krisentypen zu
unterscheiden:
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Überlebenskrise:
Dabei
geht es beispielsweise um Liquiditätsprobleme, den Ausfall
wichtiger Kundinnen und/oder Kunden oder allgemeine
wirtschaftliche Probleme.
-
Steuerungskrise: Diese
beschreibt im Wesentlichen Entscheidungen und Prozesse
innerhalb des Managements, die oft auf Fehlinformationen
beruhen.
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Veränderungskrise: Jede
Veränderung muss auch durch ein Veränderungsmanagement
(Change Management) gemeistert werden. Demzufolge geht es
hierbei vorwiegend um beabsichtigte Veränderungsprozesse,
deren Folgen nicht gebührend beachtet wurden.
Praxisbeispiel für
ein erforderliches Krisenmanagement:
Ein großes
Verkehrsunternehmen tauscht sein Management nahezu vollständig
aus und führt die Produktpolitik eines anderen
Verkehrsunternehmens ein. Dem fallen auch wesentliche
Rabattprodukte zum Opfer. Das Unternehmen erfährt schlagartig
trotz 20%iger Preiserhöhungen Umsatzeinbußen in Höhe von nahezu
30%. |